Viel
zu Sehen gab's beim Grand Meeting (ehem. "Classic Days"). Neben heißem
Sommerwetter lockten viele Attraktionen:
- Bugatti
Royale Coupé Napoleon
- der
Auto-Union Typ 52 „Schnellsportwagen“ Nachbau konnte von nahem
bestaunt werden
- super
Lauf und Sound des MV Augusta Club, die mit riesen Aufgebot quer
durch alle Modelle im Fahrerlager zu Gast waren
- TV
Trödler Horst Lichter hatte nicht mal Zeit sich aus der roten
Lederkombi zu schälen und sprang von seiner MV Agusta direkt auf
einen Porsche Traktor zum nächsten Lauf
- die VW
Rometsch Dünenbahn aus Norderney, auch wenn ihr noch ein
Anhänger fehlt
- skurrile
Mobile vom Avion Voisin Stromlinien Nachbau mit Trabbi-Technik
Blech und Sperrholz und dem Alamagny mit Rhombus Fahrwerk
- nahbare
Motorsport Ikonen wie Giacomo Agostini, Derek Bell und Kurt
Ahrens
- ex David
Piper Porsche 917 Kurzheck, der Embassy Hill Formel-1 mit
Ford-Cosworth DFV, Porsche Bizzarini und die brachial laute
Honda CBX
- die
Streckenkommentatoren Ulf Schulz und Tom Schwede: fachkundig und
abwechslungsreich ließen sie keine Langeweile aufkommen
- das
Verkehrskonzept für Zu- und Abfahrt hat gefühlt besser als in
den Jahren zuvor funktioniert, vielleicht auch weil es nicht so
voll war?
Wer
sich mit Besuchern, Aktiven und Teilnehmen unterhielt, vernahm
jedoch auch kritische Stimmen:
- Einige
Bereiche (z.b. die US-cars) waren nur schwer zu finden, und
sogar regelrecht abgeriegelt wenn Fahrzeuge auf der
„Rennstrecke“ unterwegs waren. Wer dort eine Toilette suchte,
hatte auch schlechte Karten.
- Angekündigte
Highlights wie Jacky Ickx, „Strietzel“ Stuck, der Hesketh
Formel-1 oder den „Schirm, Charme und Melone“ Wettbewerb suchte
man vergeblich.
- Drei Euro
für eine Kugel Eis? Wohl dem, der Kühlbox und Lunchpaket dabei
hatte.
- Eintrittspreise
(Tageskasse 59 Euro am Samstag), Teilnehmergebühren (über 300
Euro allein für das Catering Paket p.P.) und vielleicht auch der
empfohlene „Dresscode“ haben Viele abgeschreckt. Nicht nur die
Teilnehmerfelder waren im Vergleich zu den Classic Days
ausgedünnt: der Motor-Klassik Sonderlauf mit nur drei(?)
japanischen Fahrzeugen, der schwach besetzte Concours
d’Elegance. Die Camping Oldtimer hatten nun mehr Platz, dafür
waren es weniger Gespanne. Das „Bulli Treffen“ bestand auch nur
aus sehr wenigen VW Transportern – und die mußte man erst mal
finden....
- Trotz
Sommer Wetter wirkten auch die Oldtimer Parkplätze teilweise
recht verwaist. Und das lag nicht nur an der langen
Dieselöl-Spur, die am Samstag die Feuerwehr zur Sperrung der Zu-
und Abfahrten veranlasste. Zu guten Zeiten auf „Schloß Dyck“
hätte man allein einen Tag gebraucht um nur die Zuschauer
Oldtimer auf dem Miscanthsusfeld abzulaufen.
- Shuttlebusse
fuhren nicht zuverlässig, bzw. gar nicht.
- Am
Freitag war „tote Hose“ – und das obwohl die Veranstalter in
ihren Social-Media Kanälen behaupteten, alle Tickets wären
ausverkauft?
- Gefühlt
sind einige Teilnehmerfahrzeug in jedem Jahr dabei – das kennt
man auch von anderen Veranstaltungen