Grand Meeting 2026

Viel zu Sehen gab's beim Grand Meeting (ehem. "Classic Days"). Neben heißem Sommerwetter lockten viele Attraktionen:
  • Bugatti Royale Coupé Napoleon
  • der Auto-Union Typ 52 „Schnellsportwagen“ Nachbau konnte von nahem bestaunt werden
  • super Lauf und Sound des MV Augusta Club, die mit riesen Aufgebot quer durch alle Modelle im Fahrerlager zu Gast waren
  • TV Trödler Horst Lichter hatte nicht mal Zeit sich aus der roten Lederkombi zu schälen und sprang von seiner MV Agusta direkt auf einen Porsche Traktor zum nächsten Lauf
  • die VW Rometsch Dünenbahn aus Norderney, auch wenn ihr noch ein Anhänger fehlt
  • skurrile Mobile vom Avion Voisin Stromlinien Nachbau mit Trabbi-Technik Blech und Sperrholz und dem Alamagny mit Rhombus Fahrwerk
  • nahbare Motorsport Ikonen wie Giacomo Agostini, Derek Bell und Kurt Ahrens
  • ex David Piper Porsche 917 Kurzheck, der Embassy Hill Formel-1 mit Ford-Cosworth DFV, Porsche Bizzarini und die brachial laute Honda CBX
  • die Streckenkommentatoren Ulf Schulz und Tom Schwede: fachkundig und abwechslungsreich ließen sie keine Langeweile aufkommen
  • das Verkehrskonzept für Zu- und Abfahrt hat gefühlt besser als in den Jahren zuvor funktioniert, vielleicht auch weil es nicht so voll war?
Wer sich mit Besuchern, Aktiven und Teilnehmen unterhielt, vernahm jedoch auch kritische Stimmen:
  • Einige Bereiche (z.b. die US-cars) waren nur schwer zu finden, und sogar regelrecht abgeriegelt wenn Fahrzeuge auf der „Rennstrecke“ unterwegs waren. Wer dort eine Toilette suchte, hatte auch schlechte Karten.
  • Angekündigte Highlights wie Jacky Ickx, „Strietzel“ Stuck, der Hesketh Formel-1 oder den „Schirm, Charme und Melone“ Wettbewerb suchte man vergeblich.
  • Drei Euro für eine Kugel Eis? Wohl dem, der Kühlbox und Lunchpaket dabei hatte.
  • Eintrittspreise (Tageskasse 59 Euro am Samstag), Teilnehmergebühren (über 300 Euro allein für das Catering Paket p.P.) und vielleicht auch der empfohlene „Dresscode“ haben Viele abgeschreckt. Nicht nur die Teilnehmerfelder waren im Vergleich zu den Classic Days ausgedünnt: der Motor-Klassik Sonderlauf mit nur drei(?) japanischen Fahrzeugen, der schwach besetzte Concours d’Elegance. Die Camping Oldtimer hatten nun mehr Platz, dafür waren es weniger Gespanne. Das „Bulli Treffen“ bestand auch nur aus sehr wenigen VW Transportern – und die mußte man erst mal finden....
  • Trotz Sommer Wetter wirkten auch die Oldtimer Parkplätze teilweise recht verwaist. Und das lag nicht nur an der langen Dieselöl-Spur, die am Samstag die Feuerwehr zur Sperrung der Zu- und Abfahrten veranlasste. Zu guten Zeiten auf „Schloß Dyck“ hätte man allein einen Tag gebraucht um nur die Zuschauer Oldtimer auf dem Miscanthsusfeld abzulaufen.
  • Shuttlebusse fuhren nicht zuverlässig, bzw. gar nicht.
  • Am Freitag war „tote Hose“ – und das obwohl die Veranstalter in ihren Social-Media Kanälen behaupteten, alle Tickets wären ausverkauft?
  • Gefühlt sind einige Teilnehmerfahrzeug in jedem Jahr dabei – das kennt man auch von anderen Veranstaltungen

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